Majestätische Felsen, tiefe Schluchten – und ein Blick, den man nie vergisst.
Die Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz und zieht Besucher aus aller Welt an. Von der berühmten Basteibrücke eröffnet sich ein spektakulärer Blick über das Elbtal und die umliegenden Sandsteinfelsen. Wer es etwas ruhiger mag, besucht die Felsenwelt am besten unter der Woche oder bei leichtem Wetternebel – dann zeigt sich die Landschaft von ihrer mystischen Seite. Der Aussichtspunkt ist bequem vom Parkplatz erreichbar, Wanderfreunde wählen den reizvollen Aufstieg durch die Schwedenlöcher.
(ca. 35 Minuten mit dem Auto zur Fährstelle Oberrathen oder 40 Minuten zum Parkplatz Bastei)
Sanft gleiten, tief durchatmen – Naturidylle pur auf stillem Wasser.
Eingebettet zwischen den imposanten Felswänden des Amselgrunds liegt der romantische Amselsee – ein kleiner, stiller See nahe Rathen. Bei einer Bootsfahrt oder einem gemütlichen Spaziergang kann man die Ruhe und Schönheit der Felsenlandschaft in vollen Zügen genießen. Wer mag, leiht sich ein Ruderboot und lässt einfach die Seele baumeln – entspannter kann man kaum Natur erleben.
(ca. 35 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Fährstelle Oberrathen)
Ein König unter den Felsen – und ein Aussichtspunkt zum Staunen.
Der Lilienstein ist einer der markantesten Berge der Sächsischen Schweiz und das Symbol des Nationalparks. Der teils steile Aufstieg über die Südseite erfordert etwas Kondition, wird aber mit einem unvergleichlichen Rundblick über das Elbtal und die umliegenden Tafelberge belohnt. Vor dem Abstieg über die Nordseite lohnt sich eine Einkehr in der Felsbaude – eine urige Stärkung mit Aussicht.
(ca. 40 Minuten mit dem Auto, Wanderparkplatz Lilienstein)
800 Jahre Geschichte – hoch über der Elbe auf einem mächtigen Felsplateau.
Die Festung Königstein zählt zu den eindrucksvollsten Bergfestungen Europas. Hoch über der Elbe thront die Anlage auf einem 240 Meter hohen Tafelberg. Ihre 9 Hektar große Fläche mit Bastionen, Kasematten und Ausblicken erzählt Geschichte zum Anfassen. Besonders lohnenswert ist der Audioguide, der spannende Einblicke in das Leben auf der Festung bietet – ganz ohne Zeitdruck und im eigenen Tempo.
(ca. 20 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Festung Königstein)
Ganz oben in der Sächsischen Schweiz – wo der Blick weiter reicht als die Worte.
Mit 561 Metern ist der Große Zschirnstein der höchste Berg der Sächsischen Schweiz. Der Weg dorthin führt über steinige Pfade durch dichten Wald – etwas anspruchsvoller, aber jede Mühe wert. Oben angekommen, öffnet sich ein atemberaubendes Panorama bis ins Böhmische. Wer die Stille der Natur liebt, wird hier reich belohnt. Der sensationelle Fernblick entschädigt für den schweißtreibenden Aufstieg.
(ca. 35 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Kleingießhübel)
Felsen, Freiheit, Fernsicht – und ein Abenteuer für die ganze Familie.
Die Schrammsteine gehören zu den spektakulärsten Felsformationen der Region. Der Weg über Leitern und Stufen ist abwechslungsreich und führt zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz. Auch mit Kindern machbar – vorausgesetzt, man packt genug Proviant (und ein paar Süßigkeiten zur Motivation) ein. Vom Gipfel schweift der Blick weit über die Elbe und das Elbsandsteingebirge – ein echtes Highlight jeder Wanderung.
(ca. 40 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Zahnsgrund)
Zwei Gipfel, doppelte Aussicht – und Ruhe, die man selten findet.
Die beiden Bärensteine liegen einander gegenüber und bieten ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Elbtal. Wer beide Felsen erklimmt, erlebt die Sächsische Schweiz von zwei Seiten – mal sanft, mal wild. Wir haben die Besteigungen an getrennten Tagen unternommen, um die Natur in aller Ruhe zu genießen. Die Wege sind angenehm und bieten unterwegs viele kleine Rastmöglichkeiten.
(ca. 25 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Tauschbibliothek Thürmsdorf)
Zwischen Felsen und Fantasie – ein Abenteuer für kleine und große Entdecker.
Das Felsenlabyrinth Langenhennersdorf ist ein echtes Naturabenteuer: Zwischen engen Felsspalten und moosbewachsenen Steinen können Kinder (und Erwachsene!) auf Entdeckungstour gehen. Die bizarren Felsformen regen die Fantasie an – jeder Stein scheint hier seine eigene Geschichte zu erzählen. Nach Regentagen sollte man den Besuch allerdings verschieben, da die Wege und Steine dann sehr rutschig werden.
(ca. 15 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Langenhennersdorf)
Felsen, Sagen und ein Blick bis ins Unendliche – wo Geschichte auf Natur trifft.
Der Pfaffenstein zählt zu den bekanntesten Bergen der Sächsischen Schweiz. Besonders berühmt ist die Barbarine, eine markante Felsspitze, um die sich eine alte Sage rankt – spannend für Groß und Klein. Der abwechslungsreiche Aufstieg führt durch Felsgänge und über Treppen hinauf zur Hochfläche, wo sich ein grandioser Rundblick eröffnet. Auch im Winter lohnt sich der Weg – dann zeigt der Pfaffenstein seine stille, mystische Seite.
(ca. 30 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Pfaffenstein)
Eine Zeitreise im Kirnitzschtal – mit Bahn, Felsentor und Himmelsleiter.
Ein Ausflug zum Kuhstall verbindet Natur, Geschichte und Erlebnis in einmaliger Weise. Schon die Anfahrt mit der historischen Kirnitzschtalbahn ab Bad Schandau ist ein kleines Abenteuer – gemütlich rattert sie durch das Tal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Von dort führt ein gut begehbarer Weg hinauf zum gewaltigen Felsentor Kuhstall. Durch eine Felsspalte gelangt man zur sogenannten Himmelsleiter – einer schmalen, steilen Treppe mit grandioser Aussicht. Ein Besuch in der historischen Bergwirtschaft direkt am Kuhstall rundet den Ausflug perfekt ab.
(ca. 35 Minuten mit dem Auto zur Kirnitzschtalstraße in Bad Schandau oder 45 Minuten zum Parkplatz Lichtenhainer Wasserfall)
Sanft gleiten durch die Stille – wo Wasser, Wald und Felsen eins werden.
Die Kirnitzschklamm zählt zu den romantischsten Orten der Sächsischen Schweiz. Die Fahrt mit dem Kahn auf der Oberen Schleuse ist ein unvergessliches Erlebnis – still, idyllisch und eindrucksvoll zugleich. Umgeben von moosbewachsenen Felsen und dichtem Wald gleitet man fast lautlos durch die Schlucht. Nach der Bootsfahrt lohnt sich der Rückweg über das Hermannseck, eine schmale, etwa 20 Meter lange Felsspalte, die ein kleines Abenteuer für sich ist.
(ca. 60 Minuten mit dem Auto, Parkplatz Buchenparkhalle)
Ein stiller Felsriese mit weitem Blick – und am Ende wartet das erfrischende Waldbad.
Der Gohrischstein zählt zu den markantesten Tafelbergen der Sächsischen Schweiz. Von der Aussichtsplattform auf 448 m Höhe genießt man einen herrlichen Rundblick über das Elbsandsteingebirge – besonders schön bei klarem Wetter. Der Aufstieg über Stufen und Felswege ist abwechslungsreich, aber gut machbar.
Unser Tipp: An heißen Sommertagen lässt sich die Wanderung wunderbar mit einem Sprung ins Waldbad Cunnersdorf verbinden – pure Erfrischung nach einer Tour durch die Felsenwelt.
(ca. 30 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Gohrischstein)
Kurzer Aufstieg, große Aussicht – und eine gemütliche Einkehr obendrauf.
Der Papststein ist ein ideales Ziel für Einsteiger und Familien. Der Aufstieg vom Waldparkplatz Gohrischstein dauert nur etwa 20 Minuten, führt aber zu einem beeindruckenden Panorama auf Lilienstein, Gohrisch und Königstein. Oben lädt die Berggaststätte Papststein zu einer Pause mit Aussicht ein – perfekt für eine erste Begegnung mit der Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz.
(ca. 30 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Gohrischstein)
Das Bielatal ist eines der ruhigeren, aber landschaftlich beeindruckendsten Gebiete der Sächsischen Schweiz. Zahlreiche kurze Wanderwege führen zu markanten Felsformationen wie den Herkulessäulen oder der Kaiser-Wilhelm-Feste. Durch die geringe Entfernung vom Ferienhaus und die leichte Erreichbarkeit sind diese Touren ideal für Halbtagesausflüge geeignet.
Steinerne Giganten inmitten stiller Wälder – Natur, die Ehrfurcht weckt.
Die markanten Herkulessäulen sind eines der bekanntesten Wahrzeichen des Bielatals. Mächtig ragen die beiden Felsnadeln in den Himmel und bieten – je nach Lichteinfall – ein faszinierendes Farbenspiel. Der kurze, gut begehbare Weg vom Waldparkplatz Ottomühle macht diesen Ausflug auch für Familien zu einem idealen Ziel. Besonders schön ist der Besuch am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Felsen golden leuchten lässt.
(ca. 20 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Ottomühle)
Ein stiller Aussichtspunkt mit Geschichte – klein im Weg, groß im Blick.
Nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt die Kaiser-Wilhelm-Feste, ein kleiner, aber eindrucksvoller Aussichtspunkt mit herrlichem Blick über das Bielatal. Die Wanderung führt durch ruhigen Mischwald und ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Dank der Nähe zu den Herkulessäulen lassen sich beide Ziele wunderbar kombinieren – perfekt für einen entspannten Vormittag oder einen Ausflug nach Feierabend.
(ca. 20 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Ottomühle)
Ein verstecktes Felsenjuwel – still, ursprünglich und wunderbar aussichtsreich.
Die Johanniswacht ist ein echter Geheimtipp im Bielatal. Der kurze Aufstieg führt über schmale Pfade hinauf zu einem natürlichen Aussichtsbalkon, von dem man weit ins Tal blickt. Der Weg ist leicht zu gehen und auch für Kinder spannend – kleine Felsen, Stufen und Felsspalten laden zum Erkunden ein. Wer Ruhe sucht, findet hier genau das Richtige.
(ca. 20 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Ottomühle)
Kompakt, abwechslungsreich und aussichtsreich – Wanderfreude auf kurzem Weg.
Der Sachsenstein liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Biela und besticht durch seinen imposanten Leiternaufstieg. Zahlreiche verwinkelte Leitern sind durch engste Spalte durchgeführt - Rucksäcke oder Taschen passen nicht durch den engsten Spalt und sollten entweder unten oder auf dem halben Weg nach oben abgestellt werden!
Zusammen mit der Johanniswacht ergibt sich eine wunderbare Rundtour, die man bequem in einem halben Tag unternehmen kann.
(ca. 20 Minuten mit dem Auto, Waldparkplatz Ottomühle)